Statistik des Tages: Jannik Sinner ist der erste Italiener seit 48 Jahren, der einen Grand-Slam-Titel gewinnt

Der 22-Jährige ist außerdem der erste italienische Spieler (männlich oder weiblich), der jemals die Australian Open gewonnen hat.



Im vergangenen November führte Jannik Sinner Italien zum ersten Davis-Cup-Titel seit 1976.

Am Sonntagabend beendete er eine weitere Dürre wie diese.



Sumpfsache, wo man zuschauen kann

Sinner kämpfte sich nach einem Rückstand von zwei Sätzen zurück und besiegte Daniil Medvedev im Finale der Australian Open mit 3:6, 3:6, 6:4, 6:4, 6:3 und sicherte sich damit nicht nur seinen ersten Grand-Slam-Titel Karriere, aber er war der erste Italiener, der seit 1976 einen Grand-Slam-Titel gewann.

Adriano Panatta gewann in diesem Jahr Roland Garros.

ATP-Profi-Tennis

Sinner ist der dritte italienische Mann – und der fünfte italienische Spieler, männlich oder weiblich – jemals einen Grand-Slam-Titel gewonnen.



Er ist auch der einzige in der Gruppe, der die Australian Open gewonnen hat.

ITALIENER GEWINNEN EINEN GRAND-SLAM-TITEL (Männer und Frauen, alle Zeiten):
~ Nicola Pietrangeli [1959 & 1960 Roland Garros]
~ Adriano Panatta [1976 Roland Garros]
~ Francesca Schiavone [2010 Roland Garros]
~ Flavia Pennetta [US Open 2015]
~ Jannik Sinner [Australian Open 2024]

Sinner war bereits der einzige italienische Spieler überhaupt, ob männlich oder weiblich, der das Finale der Australian Open erreichte – und am Sonntagabend ging er noch einen großen Schritt weiter.

Wie man Tennisbälle auf einen Rollator legt

Sinners erster Grand-Slam-Triumph wird ihn in der Rangliste nicht nach oben bringen – er kam auf Platz 4 in die Australian Open und wird auf Platz 4 abreisen –, aber er Wille verkürzte den Abstand zwischen ihm und Medwedew auf Platz 3 von 1.065 auf 455 Punkte (8.765 auf 8.310).

Derzeit ist er neben Panatta, der 1976 auf Platz 4 landete, und Schiavone, der 2011 ebenfalls auf Platz 4 landete, der bestplatzierte italienische Spieler in der Geschichte der ATP- oder WTA-Rangliste.

Aber da sein Momentum so anhält – seit den US Open steht er nun bei 27:2 –, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der 22-Jährige der erste italienische Spieler überhaupt ist, der es in die Top 3 schafft.

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